Musik von Hand
mit Herz und Seele

Texte

Hier präsentiere ich die Texte von meinen Liedern zum Nachlesen und -Singen.
Glitzerwelt
Philipp Ohl-Tschech am 27.05.2020 um 04:11 (UTC)
 

Wie wunderschön goldig glänzende Augen
- stehen dir barby-barisch -,
die nur zur Eigenliebe taugen,
glaubst dich auf ewig jung und frisch.

Dein unübersinnlicher Mund
mit leuchtend diamantenen Zähnen
beißt alles, schluckt alles und
zeigt sein unersättlich leeres Gähnen.

Dein zartgeschwungenes Elfenbeinnäschen
gern die eigenen Gerüchte atmet.
Dicke Lettern, falsche Phräschen
haben deinem Wuchern noch nie geschadet.

Oh wie wundervoll vollkommene Ohren,
für die nur das Beste soll erklingen,
für die die bravsten Chöre auserkoren,
dir stets gutes, lauteres vorzusingen.

Welch rosige Anmut ziert deine Wangen
- kosmetischer Drang dich zu berühren -,
wie Fliegen hältst du sie gefangen,
die es dir gelang mit klebriger Schminke zu verführen.

Glitzerwelt, gefällst dir sehr:
Augen, Nase, Mund, Ohren, Wangen – alles perfekt!
Doch innen bist du hohl und leer:
Leben, Lieben, Geben, Fühlen, Hoffen – nichts davon in dir steckt!

Als ich sah in dein Gesicht,
hätt‘ es mich fast selbst erwischt!
Das Tote erweckst du zum Leben,
das Leben erstickst du, dem Tote zu geben!

Ich schaue dir ins Glitzergesicht
und finde dort kein Lebenslicht,
nur totes Strahlen, kalten Schein,
der Liebe Wesen bleibt dir geheim!
 

Das Pflänzchen - Melodie
Philipp Ohl-Tschech am 27.05.2020 um 03:58 (UTC)
 Hier der Link zum Anhören des Liedes:

https://soundcloud.com/philipp-ohl-tschech/14-das-pflaenzchen
 

Das Pflänzchen
Philipp Ohl-Tschech am 25.05.2020 um 13:12 (UTC)
 Das Pflänzchen

Es wächst ein Pflänzchen
ein kleines Pflänzchen,
das ist eben erst erwacht.
Und seine Blüte ist die der Liebe,
die in meinem Herzen lacht.

Und weit in der Fern’,
da leuchtet ein Stern,
ach, den hätte ich gern.


Und das kleine Beet,
auf dem das Pflänzchen steht,
ist mein Gefühl – ängstlich und still.
Des Beetes Erde noch weicher werde,
weil das Pflänzchen wachsen will.

Und dort übern See
da lacht eine Fee,
ach, wie gern ich sie säh’.

Wind streichle mich sanft,
bring mir mehr von dem Klang,
das Pflänzchen atmet ihn tief.

Licht komm’ näher heran,
dass ich mich wärmen kann
und erweck’, was lang schon schlief.
 

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